Immer mehr ältere Menschen leben allein, haben keine Angehörigen vor Ort oder können nur eingeschränkt unterstützt werden. Aber auch ihr Alltag will bewältigt werden und auch sie möchten möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Dafür wünschen und benötigen sie unterschiedliche Hilfestellungen bei Verrichtungen des täglichen Lebens. Das Diakonische Werk bietet mit dem Projekt Helfende Hände haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere und hilfebedürftige Menschen an.
Ein längeres Leben bringt auch eine wachsende Zahl hilfe- und pflegebedürftiger Menschen mit sich. Auch die Zahl derer, die von Demenzerkrankungen betroffen sind, steigt an. Sie benötigen Unterstützung, Schutz und Hilfe. Dazu gehört auch, Demenzkranken so lange wie möglich eine selbstständige Lebensführung zu ermöglichen. Auch die Angehörigen, die häufig überlastet und überfordert sind, benötigen Unterstützung und Ansprechpartner für ihre Sorgen und Nöte. ZEDA – Zentrum für Menschen mit Demenz und Angehörige
Aktiv bleiben und dazu gehören ist ein zentraler Wunsch der meisten Menschen. Dies gilt auch, wenn das Berufsleben abgeschlossen ist und die Kinder groß sind. In diesem dritten Lebensalter suchen viele Menschen nach einer sinnvollen Aufgabe. Ein großer Teil der Seniorinnen und Senioren setzt sich im unmittelbaren Lebensumfeld ehrenamtlich für die Gemeinschaft ein. Wer ehrenamtlich arbeitet, tut nicht nur etwas für andere, sondern auch etwas für sich. Ehrenamtliche Arbeit fördert Eigenverantwortlichkeit und Solidarität. Ohne Ehrenamtliche wäre vieles nicht möglich.
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Barbara Koblitz Abteilungsleiterin "Allgemeine Soziale Arbeit"

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