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FRANKA Fachberatung

Seit Januar 2008 bietet das Diakonische Werk Kassel mit der FRANKA Fachberatung Informationen und Hilfe für Frauen an, die Opfer von Menschenhandel
- durch sexuelle Ausbeutung
- durch Ausbeutung ihrer Arbeitskraft geworden sind.

Die Arbeit wird finanziert durch Mittel des Hessischen Sozialministeriums und des Fördervereins FRANKA e.V., Wege aus der Gewalt fördern.

Was ist Menschenhandel

Die häufigste Form des Menschenhandels ist die Zwangsprostitution, aber auch eigenständig arbeitende Prostituierte können betroffen sein. Weiterhin gibt es den Handel in ausbeuterische Arbeitsverhältnisse, z.B. als Au Pair, im Gaststättengewerbe, im privaten (Dienstmädchen) oder im Pflegebereich.

Es kommt hierbei nicht darauf an, ob die Frau zunächst eingewilligt hat oder nicht. Entscheidend ist allein der Zwang zur Aufnahme oder Fortsetzung der Tätigkeit ohne Berücksichtigung ihrer Rechte als Dienstleisterin.

Anzeichen für Menschenhandel können sein:

Die FRANKA Fachberatung bietet Beratung und Unterstützung von Frau zu Frau, kostenlos und auf Wunsch anonym. Dabei stehen die Bedürfnisse der Ratsuchenden im Mittelpunkt. Bei Bedarf beziehen wir Sprachmittlerinnen in die Beratung mit ein.

Kooperation im bundesweiten Netzwerk

Innerhalb des Zuständigkeitsbereiches, der sich über die Stadt Kassel, den Landkreis, sowie die Kreise Hersfeld-Rothenburg, Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder und auf Fulda erstreckt, bestehen enge Kooperationen mit Einrichtungen in den Arbeitsbereichen Beschaffungsprostitution, Wohnungslosigkeit und häusliche Gewalt.

Flyer FRANKA Fachberatung - FRANKA e.V. [193 KB]

Sie erreichen uns:

FRANKA Fachberatung
Postanschrift: Hermannstraße 6, 34117 Kassel
Telefon: (05 61) 40 08 59 43
Fax: (05 61) 7 12 88 - 88
E-Mail: franka.fachberatung@dw-kassel.de