Die Probleme im Kasseler Stadtteil Wesertor sind groß und nicht zu übersehen.
Aber seit dem vergangenen Jahr tut sich grundlegend etwas im Wesertor: Der Stadtteil profitiert vom Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ und damit können unterschiedliche Projekte zur sozialen, wirtschaftlichen und städtebaulichen Erneuerung angegangen werden. Sandra Lüning vom Diakonischen Werk Kassel und Marco Szymkowiak von der Planungsgruppe Stadtbüro Dortmund haben als Stadtteilmanager die wichtige Aufgabe, die Umsetzung des Programms vor Ort sicherzustellen. Gemeinsam haben sie bisher zwei Stadtteilkonferenzen organisiert und über das Programm informiert. Anlaufstelle für alle Bürger des Stadtteils und Schnittstelle zwischen der Stadtverwaltung einerseits und den zahlreichen engagierten Akteuren im Stadtteil andererseits zu sein – das sind Aufgabe und Selbstverständnis des Stadtteilmanagements. Schon jetzt gibt es verschiedene Stadtteilarbeitskreise mit den Themen Integration, Schule, Wohnen und Kinder, in denen sich interessierte Bürger engagieren können.
Hintergrund Soziale Stadt ist ein Bund-Länder-Programm, durch das die Wohn- und Lebensverhältnisse in Stadtteilen verbessert werden sollen, in denen sich soziale, wirtschaftliche und städtebauliche Probleme besonders häufen. Der Stadtteil Wesertor wurde zum 1. Januar 2008 mit in das Programm aufgenommen. Als zentrale Koordinationsstelle der Stadterneuerung wurde vor Ort ein Stadtteilmanagement eingerichtet. Den Auftrag für das Stadtteilmanagement hat die Stadt Kassel im August vergangenen Jahres an die Planungsgruppe Stadtbüro aus Dortmund in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Kassel vergeben.
Wir helfen Ihnen weiter: Sandra Lüning Stadtteilmanagement Wesertor Weserstraße 26 (Im Innenhof der Neuen Brüderkirche) 34125 kassel
Tel.: 0561/8075337
E-Mail: stadtteilmanagement-wesertor@t-online.de
Sprechzeiten Dienstag und Donnerstag 10.00 – 12.00 Uhr und nach Vereinbarung
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Stadtteilbüro an der neuen Brüderkirche

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