Der Konsum und die Verbreitung alkoholischer Getränke ist sehr beliebt und beruht nicht zuletzt auf der sicher meist als angenehm empfundenen Wirkung eines in Maßen genossenen Alkoholkonsums. Die Wirkungsweise in geringer Menge wird häufig als anregend, Stimmung steigernd, Angst und Hemmungen abbauend und in diesem Sinne Kontakt fördernd beschrieben. Bei einem erhöhten Alkoholkonsum kann sich die Stimmung jedoch schnell in Richtung Gereiztheit, Aggression und Gewalt hin verändern. Ein Großteil aggressiver Straftaten wird unter Alkoholgenuss begangen. Weitere negative Folgen bei regelmäßig erhöhtem Alkoholkonsum können zum Beispiel Veränderungen der Leber, der Bauchspeicheldrüse, des Herzens, des Nervensystems und der Muskulatur sein. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt die Einhaltung von Grenzwerten für einen
risikoarmen Alkoholkonsum: Gesunde Frauen täglich nicht mehr als: 10 g reinen Alkohol (0,25 l Bier, 0,125 l Wein oder Sekt, oder 0,02 l Schnaps) Gesunde Männer täglich nicht mehr als: 20 g reinen Alkohol (0,5 l Bier, 0,25 l Wein oder Sekt, oder 0,04 l Schnaps)
Fragen zur Abhängigkeit:
Spüren Sie (häufig) einen starken Drang, eine Art unbezwingbares Verlangen Alkohol zu trinken? Kommt es vor, dass Sie nicht mehr aufhören können zu trinken, wenn sie einmal begonnen haben? Trinken Sie manchmal morgens, um eine bestehende Übelkeit oder das Zittern (z.B. ihrer Hände) zu lindern? Brauchen Sie zunehmend mehr Alkohol, bevor Sie eine bestimmte (die gewünschte) Wirkung erzielen? Ändern Sie ihre Tagespläne, um Alkohol trinken zu können bzw. richten Sie den Tag so ein, dass Sie regelmäßig Alkohol trinken können? Trinken Sie, obwohl Sie spüren, dass der Alkoholkonsum zu schädlichen körperlichen, psychischen oder sozialen Folgen führt?
Eine Abhängigkeit liegt vor, wenn in den letzten 12 Monaten mindestens 3 Kriterien feststellbar gewesen sind. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
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Beratung Ambulante Behandlung
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