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Ambulante Behandlung
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Ambulante Behandlung
Die ambulante Behandlung für alkohol- und medikamentenabhängige Menschen findet in unserem Haus statt. Sie bietet sich für diejenigen Menschen an, die sich in ihrer gewohnten Umgebung Lösungen für ihre Lebensprobleme erarbeiten wollen, um ihre Abstinenz vom Suchtmittel dauerhaft zu stabilisieren.
In Gruppensitzungen zusammen mit anderen Betroffenen werden die individuellen Hintergründe und Zusammenhänge für die Suchterkrankung erhellt und bearbeitet. Bei Bedarf werden darüber hinaus Einzel- und Paargespräche (50 Minuten) durchgeführt. Für Probleme, die im Alltag entstehen, werden zeitnah Bewältigungsmöglichkeiten entwickelt. Um z.B. Rückfällen vorzubeugen, werden Rückfallrisiken herausgefunden und im 2. Schritt alternative Denk- und Handlungsmöglichkeiten für diese Risikosituationen eingeübt.
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Inhalte der Gruppenbehandlung
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Aktuelle Befindlichkeit und aktuelle Probleme
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Auseinandersetzung mit dem Suchtmittelkonsum und den lebensgeschichtlichen Hintergründen der Abhängigkeit
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Rückfallvorbeugung
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Verbesserung der Beziehung zu Partner-/in, Angehörigen und dem sozialen Umfeld
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Zurückgewinnung von Selbstvertrauen
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Bewältigung von Enttäuschungen, Umgang mit Konflikten
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Entwicklung neuer Lebensziele und passender Lebensplanung
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Erlernen von Genuss- und Entspannungsfähigkeit
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Die Behandlung umfasst 12 Monate und kann bei Bedarf auf 18 Monate verlängert werden. Es finden zweimal wöchentlich Gruppensitzungen für jeweils 100 Minuten statt. Die Kosten für die ambulante Behandlung werden von den Rentenversicherern oder Krankenkassen übernommen.
Ambulante Weiterbehandlung/ Nachsorge
In einer ambulanten Weiterbehandlung in unserem Haus können Sie die Ergebnisse und Erfolge Ihrer Therapie im Alltag umsetzen und absichern. Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass eine Teilnahme an einem solchen Behandlungsangebot entscheidend hilft, zu einer stabilen, dauerhaften und zufrieden stellenden Abstinenz finden. Direkt nach der Klinik können Sie - nach einem Vorgespräch - in unsere ambulante Weiterbehandlung einsteigen. Die ambulanten Gruppentermine finden 1 x pro Woche statt und dauern 100 Minuten. Die Gruppen werden von qualifizierten Therapeuten/innen betreut und die Gruppengröße liegt zumeist bei 10 Personen. Es ist möglich dieses Angebot 6 - 12 Monate lang wahrzunehmen. Die Kosten dieser Behandlung übernimmt in der Regel der Versicherungsträger. Der Antrag dazu sollte, wenn möglich, schon in der Klinik gestellt werden.
7 gute Gründe für Nachsorge
Wann immer Sie Kontakt mit jemandem haben, der oder die eine stationäre Entwöhnungsbehandlung wegen einer Suchterkrankung macht: bitte erzählen Sie ihm oder ihr von den 7 guten Gründen, eine ambulante Weiterbehandlung in einer Suchtberatungs- und Behandlungsstelle, üblicherweise Nachsorge genannt, durchzuführen.
1. Der Übergang von der Klinik („Da lebt man doch wie unter einer Käseglocke, das ist doch nicht das reale Leben!“) in den oft rauen Lebensalltag, der vorher so sehr mit dem Suchtmittelkonsum verknüpft war, ist eine anstrengende Zeit. Die „Nachsorgegruppe“ hilft dabei, „auf Kurs“ zu bleiben.
2. In Nachsorgegruppen sind in der Regel sehr motivierte Teilnehmer/innen, die sich durch ihren klaren Wunsch, dauerhaft und zufrieden ohne Suchtmittel leben zu wollen, gegenseitig unterstützen
3. “Was hab´ ich mir alles vorgenommen!“ Jetzt geht es an die Umsetzung der Pläne und neuen Denk- und Verhaltensweisen, die in der Klinik erarbeitet wurden. Nicht alles klappt sofort, eine Nachsorge begleitet dabei unterstützend.
4. Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit. Wenn wir Klienten beim Abschluss der Nachsorge nach dem Ergebnis fragen, nennen die meisten Verbesserungen in diesen Bereichen. Und das wirkt sich auf den Rest des Lebens positiv aus.
5. „Durststrecken“, z.B. eine längere Arbeitslosigkeit, fühlen sich für viele Teilnehmer/-innen mit Hilfe der Nachsorge weniger belastend an, man hat den Austausch und die Unterstützung in der Gruppe und kommt auf neue Ideen.
6. Jetzt der richtige Zeitpunkt um einen „Vorbeugungs- und Erste-Hilfe-Koffer gegen Rückfälle“ zu erarbeiten. Das geht nur individuell, dafür wird Zeit in der Nachsorge eingeplant.
7. Eine Nachsorgebehandlung dauert zwischen 6 und 12 Monaten. Danach fühlen sich die meisten Klienten/innen sehr wohl mit der Abstinenz. Das geht vielen „Neulingen“ noch nicht so. Die Erfahrung der „Älteren“ kann daher ein Ansporn sein, dass der eingeschlagene Weg erfolgreich sein wird.
Übrigens: all diese Gründe sprechen auch für einen Anschluss an eine Selbsthilfegruppe, am besten also, man kombiniert beides, dann sind die Aussichten auf ein zufrieden stellendes Leben mit dauerhafter Abstinenz recht gut.
Ambulante Behandlung Glücksspiel
Die ambulante Entwöhnungsbehandlung bei bestehender Glücksspielsucht kommt für diejenigen in Frage, die ihre Behandlung in gewohnter Umgebung und unter Alltagsbedingungen durchführen möchten. Die Behandlung findet in unserem Haus statt. Das oberste Behandlungsziel ist die dauerhafte Abstinenz vom Glücksspiel.
Zusammen mit anderen betroffenen Glücksspielern werden in Gruppensitzungen die individuellen Ursachen und Hintergründe für die Entstehung der Glücksspielsucht erarbeitet. Durch das Erkennen dieser Zusammenhänge werden bereits erste Schritte in Richtung Veränderung gemacht. Darüber hinaus werden unmittelbare Bewältigungsmöglichkeiten für im Alltag entstandene Probleme und Konflikte entwickelt. Sie können lernen, Ihre Probleme und Konflikte anders als mithilfe des Glücksspiels zu lösen. Zusätzlich finden regelmäßige Einzel- und bei Bedarf Paargespräche statt.
Die Behandlung beinhaltet die Auseinandersetzung mit folgenden Inhalten:
Hintergründe für die Suchtentstehung verstehen lernen Individuelle therapeutische Unterstützung bei der Aufrechterhaltung der Abstinenz vom Glücksspiel Vermittlung in Schuldnerberatung bei Bedarf Geldmanagement Stärkung von Ressourcen Verbesserung von Konfliktbewältigung Verbesserung von Problemlösungsmöglichkeiten Aufbau von zufrieden stellenden Freizeitaktivitäten Rückfallverhütung Rückfallbearbeitung
Die Behandlung dauert 12 Monate und kann bei Bedarf auf höchstens 18 Monate verlängert werden. Es findet einmal wöchentlich eine Gruppensitzung (100 Minuten) in einer Spielergruppe und 14-tägig ein Einzelgespräch (50 Minuten) statt. Die Kosten werden in der Regel von den Rentenversicherungsträgern oder Krankenkassen nach bewilligter Antragsstellung übernommen.
Mehr Information:
Info I. - Information „Ambulante Rehabilitation“ Info II. - Information „Ambulante Weiterbehandlung" Info III. - Information „Ambulante Rehabilitation Glücksspiel“
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